Mittwoch, Dezember 21, 2005

Die Visitenkarte des Reptils

Zu BarCoding und CITES, gefunden in der FAZ:NET
Gruesse Fabian

Biologie
- Die Visitenkarte des Reptils Von Diemut Klärner

20. Dezember 2005
Weil vom Aussterben bedroht, sind zahlreiche Tierarten nach internationalem Recht vor Vermarktung geschützt. Was in den Anhängen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (Cites) aufgelistet ist, darf nicht ohne weiteres verkauft und gekauft werden. Das gilt grundsätzlich auch für einzelne Bestandteile wie Fleisch oder Leder. Molekularbiologische Verfahren können helfen, solche Handelsware einer bestimmten Tierart zuzuordnen.

Wie immer ist die Überschrift das Link

Wo die Schmetterlinge bleiben

aus dem Neuen Deutschland vom 19.12.2005, Gruesse Fabian

19.12.05
*Wo die Schmetterlinge bleiben*
*Europäisches Forschungsprojekt über Lebensraum der bunten Insekten*
Von Benjamin Haerdle
Das Überleben einer Art hängt oft an Faktoren, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Wie es zum Verschwinden mancher Schmetterlinge kommt und wie man sie besser schützen kann, untersucht das europäische Schmetterlingsforschungsprojekt »MacMan«. Dessen Ergebnisse wurden vergangenen Donnerstag im Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ) in Leipzig vorgestellt.


http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=82857&IDC=9

EU droht Berlin mit Millionenstrafe

Aus SPIEGEL ONLINE zum gleichen Thema wie unten

NATURSCHUTZ

EU droht Berlin mit Millionenstrafe

Deutschland droht wegen Versäumnissen bei der Ausweisung von Naturschutzgebieten eine Strafzahlung in Millionenhöhe an die EU. Umweltminister Gabriel appellierte an die Bundesländer, die EU-Vorgaben für die Auswahl von Schutzgebieten vollständig zu erfüllen.


Die Überschrift ist die Verknüpfung ....

EU-Zwangsgeldverfahren: Gabriel mahnt Länder wegen unzureichender Naturschutz-Meldungen

EU-Zwangsgeldverfahren: Gabriel mahnt Laender
wegen unzureichender Naturschutz-Meldungen
Strafe in Millionenhoehe droht − Fehlende Gebiete muessen von den Laendern zuegig nachgemeldet werden

Die Europaeische Kommission hat heute angekuendigt, ein Zwangsgeldverfahren gegen Deutschland voranzutreiben. Grund fuer die begruendete Stellungnahme, die heute beim Bundesumweltministerium eingegangen ist, ist die unzureichende Meldung von Gebieten nach der EU-Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) durch mehrere Bundeslaender. �Die Situation ist inzwischen brandgefaehrlich. Die Laender muessen dringend die letzten Einzelgebiete melden, wenn wir ein Verfahren vor dem Europaeischen Gerichtshof noch vermeiden wollen�, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Von dem zu erwartenden Beschluss der Kommission hatte Gabriel die Laender am Donnerstag vorab unterrichtet und sie aufgefordert, schnellstmoeglich zu handeln.

Nach den EU-Regeln haben die Laender zwei Monate Zeit, die von der Kommission beanstandeten Defizite zu beheben. Fuer den Fall, dass dies nicht gelingt, beabsichtigt die Kommission, Klage vor dem Europaeischen Gerichtshof (EuGH) zu erheben. Sollte es zu einem Verfahren kommen, koennte dieser eine Strafzahlung in Millionenhoehe wegen des jahrelangen Versaeumnisses und zusaetzlich ein Zwangsgeld von bis zu 790.000 Euro pro Tag gegen Deutschland verhaengen. �Es liegt im ureigenen Interesse der Laender, eine Verurteilung zu vermeiden. Denn es ist selbstverstaendlich, dass am Ende diejenigen Laender die enormen Vertragsstrafen zahlen muessen, die durch ihre unzureichende Naturschutzpolitik die Klage vor dem EuGH provoziert haben�, betonte Gabriel.

Seit ueber zehn Jahren arbeiten die Laender daran, FFH-Gebiete auszuwaehlen und gegenueber der Kommission zu melden. Bis Anfang dieses Jahres war endlich ein auch im europaeischen Vergleich grundsaetzlich akzeptabler Meldezustand von 9,3 Prozent der Landesflaeche erreicht. Allerdings haben einige Laender noch immer versucht, sich ihren EU-Verpflichtungen in Einzelfaellen zu entziehen. Dabei handelt es sich insgesamt um rund 20 Gebiete, die eine zentrale Bedeutung im europaweiten Naturschutznetz �Natura 2000� haben. Konsequenterweise mahnt die Kommission nun diese Einzeldefizite bei den Laendern an. �Die Zeit der buerokratischen oder teuren gerichtlichen Auseinandersetzungen um die Natura 2000-Gebiete ist vorbei. Der Naturschutz muss jetzt vor Ort mit Leben erfuellt werden�, so Bundesumweltminister Gabriel.

Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderplatz 6, 10178 Berlin


Montag, Dezember 19, 2005

Forschungsportal des BMBF

Das Forschungsportal.net des BMBF bietet einen Überblick über die deutsche Forschungslandschaft. Das wird aber nicht per statischer Linksammlung gemacht, sondern

" Wir suchen mit Volltext-Indexierung in Servern öffentlich finanzierter, deutscher Forschungseinrichtungen. Für die Ausgabe der Ergebnisse können Sie eine von drei Suchmethoden auswählen: ..."

Es lassen sich daher auch gezielt nach Inhalten einzelner Seiten suchen. Darunter sind auch einige Angaben zu Taxonomie-/Biodiversitätsprojekten. Einfach mal ausprobieren.

Fabian

Sonntag, Dezember 18, 2005

DER MIT DEN KÄFERN SPRICHT

3SAT zeigt am Montag den 19. Dezember 2005 ein Porträt von Ronald Bellstedt. Die Sendung laeuft ab 21:30 und dauert ein halbe Stunde. Sollte interessant sein, was die Fernsehleute an uns genau interessant finden
Unbedingt Einschalten!

Gruesse
Fabian

Freitag, Dezember 16, 2005

Guten Appetit

Eben gefunden, Gruesse Fabian

KILLERINSEKTEN

Ameisen jagen Wirbeltiere

Eine unheimliche Begegnung im Regenwald von Ecuador beschreiben Forscher aus den USA: Sie stießen dort auf eine Gruppe von äußerst aggressiven Ameisen. Die Insekten attackierten sogar Wirbeltiere - und fraßen sie anschließend auf.


http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,390766,00.html

Donnerstag, Dezember 15, 2005

ANHÄNGLICHE EIER

Schoene Bilder zum Thema Brutpflege (weitgefasst) gibt es gerade bei Spiegel Online
Gruesse
Fabian


ANHÄNGLICHE EIER


Kalmare schleppen Brut durchs Meer

Von Markus Becker

Viele Kalmare setzen ihre Eier einfach im Wasser ab und verschwinden. Andere aber haben eine ziemlich anhängliche Brut: Einzigartige Fotos aus der Tiefsee beweisen, dass zumindest eine Kopffüßer-Art ihre Eier in langen Schläuchen durch die Ozeane schleppt.

Mehr ...

Mittwoch, Dezember 14, 2005

Wert der Biodiversität

Von unseren schweizer Kollegen des IBS gefunden.
Gruesse
Fabian Haas

Der Wert der Biodiversität: Substanzen aus Froschhaut können vor HIV-Infektion schützen
Wissenschaftler haben in der Haut von Amphibien Abwehrsubstanzen gefunden, die antimikrobiell wirken und auch Viren abwehren können. Diese biologischen Schätze können dem Menschen zugute kommen. Doch immer mehr Amphibienarten sind vom Aussterben bedroht.
http://www.biodiversity.ch/services/ibs/detail.php?id=237

Dienstag, Dezember 13, 2005

Start

Liebe Kollegen,

viele Dank für die positiven Rückmeldungen zu meinem 'Presseservice' mit dem ich fuer die Taxonomen und Biodiversitaetsforscher wichtige Presseartikel weiterleite und verbreite. Klaus Riede, Bonn, hat daraufhin angeregt, das ganze mal als Blog zu probieren, um die Meldungen einem weiteren Kreis von interessierten zugaeglich zu machen. Das sei hiermit versucht.

Selbstverstaendlich werde ich da keine vertraulichen Dinge einstellen.

Ich wuerde mich ueber konstruktive Kritik freuen!

Fabian Haas